Radtour Truppe

Ruhrradweg 08. – 11.10.18

Unterwegs mit „ALTEN MÄNNERN“

Im Juli / August kam die Frage auf gehen wir dieses Jahr wandern oder fahren wir mit dem Fahrrad – inzwischen hat jeder ein Elektrorad-. Kurz um wurde entschieden wir machen eine Radtour. Zur Auswahl zwischen einer Tour um die Weinstraße oder der Ruhrtalradweg. Nach einigen Diskussionen hat man sich für den Ruhrtalradweg entschieden.

Der Ruhrtalradweg hat eine Länge von 240 km und geht von Winterberg nach Duisburg. Die Ruhrquelle liegt auf einer Höhe von 674 m NN und die Ruhrmündung auf 17 m NN.

Wir begannen unsere Tour am 8. Oktober um 10 Uhr 30 und fuhren mit dem Rad zum Nassauer Bahnhof.

Weiter ging es mit dem Zug nach Koblenz, Hagen. Da der Zug in Hagen 20 Min. Verspätung hatte war unser Anschlusszug nach Meschede weg. Wir mussten 1 Std. auf den Anschlusszug nach Meschede warten. Vom Mescheder Bahnhof ging es durch die Stadt zum „Jagdgasthof Dickel“ unserem 1. Quartier (Essen gut, Unterkunft na, ja“).

Abends saß man gemütlich zusammen. Am nächsten Morgen gegen 8 Uhr war der Frühstückstisch gedeckt und es wurde ausgiebig gefrühstückt. Um 9 Uhr wurden die Gepäckstücke auf die Fahrräder gepackt und die erste Teilstrecke wurde in Angriff genommen.
Die Tour hatte eine Länge von 54 km und kaum Steigungen. Von Meschede ging es über Freienohl, Oventrop, Arnsberg, Nass, Neheim,Echthausen Wickede zur „Alten Poststation“. Bevor wir jedoch dort ankamen musste ein Berg mit ca. 12% Steigung und einer Länge von ca. 4 km überwunden werden (Schnauf).

Ankunft „Alte Poststation“ Essen und Unterkunft „Top“
Am nächsten Morgen ging es um 10 Uhr los nach Witten. Erster Ort war Fröndenberg. Hier konnten wir dank H.S das Kettenschmiedemuseum und den
Frönderberger Trichter besichtigen. Weiter ging es über Ohler Mühle, Schwerte (hier wurde eine längere Pause gemacht, es war schließlich Mittag). Nun ging es weiter vorbei an der Lennemündung, Hengsteysee, Herdecke, Wetter, Volmarstein, Wengern, Witten. In Witten ging es nochmals steil Bergauf zum Reesenhof. Zimmer waren i.O.. Aber das indische Lokal war nicht so gut, außerdem wurde es um 22 Uhr 30 schon geschlossen. Also war eine längere Nachtruhe angesagt. Am nächsten Morgen ging es vom Reesenhof in Richtung Essen. Nach einigen Kilometern mussten wir die Ruhr überqueren. Dank einer kostenlosen Ruhrüberquerung ging es weiter.

Am Heveney Kemnader See nach Oveney. Hier gab es noch einen Kaffee und viel Sonnenschein. Nach einer halben Stunde ging es weiter nach Essen Stiepel. Da es schon etwas später war und die Mägen knurrten wurde in der ersten Gaststätte auf dem Weg etwas zum Essen bestellt. Da es laut Navi nur noch etwa 8 km bis zum Hauptbahnhof in Essen waren konnten die Pause auch schon etwas länger dauern. Nachdem wir gut gegessen und getrunken haben ging es weiter zum Hauptbahnhof. Die ersten Kilometer gingen ja. Dann kam eine große Kreuzung. Die große Frage wohin. Wir schauten auf die Karte und diskutierten wie es weiter gehen sollte. Es war nicht gut ausgeschildert. Nach ca. 5 Minuten kam ein freundlicher Rennradfahrer vorbei und fragte wo wir hin wollten. Zum Hauptbahnhof Essen. Erst wollte er uns den Weg erklären, aber dann sagte er ich bringe euch dahin. Nun ging es durch Essen!! vorbei an Hochhäusern, Baustellen. Mal auf dem Radweg, mal auf der Hauptverkehrsstraße. Dank ihm kamen wir sehr schnell zum Hauptbahnhof. Nun waren wir schon gegen 15 Uhr auf dem Bahnhof. Der Zug sollte um 18 Uhr starten. Also brachten wir die Fahrräder auf das Gleis schossen diese ab und gingen in die Fussgängerzone. Hier wurde es nochmals gemütlich. Der eine trank ein Bier der andere verzehrte ein Eis. Gegen 17 Uhr ging es zurück zum Bahnhof. Die Fahrräder waren trotz einiger Bedenken noch da. Dann kam der Zug, leider standen wir am falschen Ende des Zuges und wir mussten mit den Fahrräder und Gepäck ganz nach vorne (ca. 300 m). Also war Stress angesagt. Aber es ging alles gut. Nun hatten wir Pause bis Koblenz. Wie bei der Bahn üblich hatte der Zug in Koblenz ca. 20 Minuten Verspätung und wir dachten das wir den Zug nach Nassau nicht bekommen. Aber es ging gut. Wir konnten auf dem selben Gleisteig in den Zug nach Nassau wo die Radtour ein Ende hatte. Die Tour hatte eine Länge von ca. 170 km und kaum Steigungen. Also gut für untrainierte und unerfahrene Radfahrer.

Hunzel, 12.10.2018